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Radrouten nach Berlin
Die "Tegel-Zitadellen-Tour" 53 km
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Die Tegel-Zitadellen-Tour (53 km)
Besondere Sehenswürdigkeiten
Spandau zählte einst zu den drei politischen Zentren der Slawen im Berliner Raum. Der Stamm der Heveller besaß bereits 750 an diesem Havelübergang, wo sich die großen Handelswege zwischen Elbe und Oder kreuzten, eine Burg und eine befestigte Siedlung. 1230, noch vor Berlin, erhielt der Ort das Stadtrecht.
Die Spandauer Altstadt beginnt gleich hinter dem Spandauer Rathaus (1910-13). Um 1400 wurde die dreischiffige Nikolaikirche im gotischen Stil erbaut, in der 1539 Kurfürst Joachim II. und mit ihm seine Landsleute, zum lutherischen Glauben übertraten. Ein Denkmal von 1889 auf dem Vorplatz erinnert daran. Die Kirche besitzt eine reichhaltige Ausstattung aus der Zeit des Mittelalters, der Renaissance und des Barock.
Der Juliusturm zeugt von der Bedeutung, die die Askanier unter Albrecht dem Bären Spandau beigaben. Kurfürst Jochim II. ließ die askanische Burg zu einer Festungsanlage ausbauen. Der Graf zu Lynar vollendete das 1560 begonnene Bauwerk 1594 und schuf eine seinerzeit hochmoderne und somit recht kostspielige Zitadelle mit 4 spitzwinklig zulaufenden Bastionen. Im 19. Jahrhundert war Spandau ein wichtiger Militärstandort und man bewahrte bis zur Wende ins 20. Jahrhundert den Staatsschatz im Juliusturm auf. In den Gewölben der Festung überwintern heute eine der größten Fledermauspopulationen Europas. Besuchszeiten: Di-Fr 9-17, Sa, So 10-17 Uhr, Tel.: 354944297/-212
Schon gewusst: Der 4,6 Quadratkilometer große Tegeler See ist eigentlich gar kein See, sondern lediglich eine Ausbuchtung der Havel.
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