Radfahren im Havelland


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Berliner Mauerradweg

Radrouten nach Berlin

Der Berliner Mauerradweg

Nordroute 71 km:
Pension Sperlingshof - Heerstraße in Berlin-Staaken - ehemaliger Grenzübergang - Hennigsdorf - Frohnau - Rosenthal - S-Bahnhof Wilhelmsruh - S-Bahnhof Gesundbrunnen - Lehrter Bahnhof - Regierungsviertel - Reichstag - Brandenburger Tor - Bahnhof Friedrichstraße Rückfahrt mit dem RegionalExpress RE4 nach Dallgow


Südroute 99 km:
Pension Sperlingshof - Heerstraße - ehemaliger Grenzübergang Berlin-Staaken - Groß Glienicke - Sacrow - Potsdam - Glienicker Brücke - Babelsberg - Klein Machnow - Marienfelde - Schönefeld - Treptow - Kreuzberg - Bahnhof Friedrichstraße mit der Bahn nach Dallgow


Besondere Sehenswürdigkeiten

Nordroute: Der rund 170 Kilometer lange Mauerradweg (Nord + Südroute) führt Sie um das ehemalige West-Berlin herum. Die größte Abweichung vom damaligen Grenzverlauf müssen Sie beim Überqueren der Havel mit der Fähre zwischen Kladow und Wannsee in Kauf nehmen. Von der Mauer selbst sind nur noch wenige Spuren vorhanden.
Über die Heerstraße passierten die Westberliner zu DDR-Zeiten den Grenzübergang Berlin-Staaken, um auf der Bundesstraße 5 in Richtung Hamburg fahrend, bei Lauenburg in den Westteil Deutschlands zu gelangen.
Besonders interessant ist der Mauerradweg dort, wo er die ehemals geteilte Stadt durchquert. Unweit vom Mauerpark, einem schmalen, in den Neunziger Jahren auf dem einstigen Grenzstreifen angelegten Park, können Sie das „Dokumentationszentrum Berliner Mauer“ in der Bernauer Straße 111 besuchen.
Hinter dem Hamburger Bahnhof (Museum der Gegenwart) durchqueren Sie das Regierungsviertel mit Kanzleramt und Reichstagsgebäude und gelangen schließlich zum Brandenburger Tor und dem Bahnhof Friedrichstraße.

Südroute: Die bisher wohl schönste Glienicker Brücke, Schinkels steinerne von 1834, dürfte sich optimal in die von ihm und Lenné rundum gestaltete Parklandschaft mit ihren Schlössern und Gebäudeensembles eingefügt haben. Das Gebiet wurde 1990 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der jetzige Bau von 1949, die Rekonstruktion der 1907 erbauten Stahlbrücke, ging als „Brücke der Einheit“ bzw. „Agentenbrücke“ in die Geschichte ein. Ein weißer Grenzstrich in der Brückenmitte trennte über 40 Jahre lang die DDR von West-Berlin.
Potsdam-Babelsberg ist heute vor allem als Filmstadt bekannt. Die Babelsberg Studiotour gibt Einblick in die Welt des Kinos. Einige UFA-Stars lebten in den Zwanziger Jahren in der Villenkolonie Neu-Babelsberg, wo angesehene Architekten wie Ludwig Mies van der Rohe, Hermann Muthesius und Alfred Grenander größere Anwesen schufen. Eindrucksvoll sind die alten und neuen Villen am westlichen Ufer des Griebnitzsees.
Im einstigen Szenebezirk Kreuzberg lebten während er Siebziger und Achtziger Jahre hauptsächlich türkische Immigranten, Hippies, Künstler und junge Linke. Viele erprobten damals alternative Lebens- und Arbeitsformen.
In Friedrichshain ist die East Side Gallery, einem 1.316 Meter langen, von über 100 internationalen Künstlern bemalten Mauerstreifen, zu erwähnen. Auf dem weiteren Weg zum Bahnhof Friedrichstraße begegnen wir dem Checkpoint Charly, der Gedenkstätte Topographie des Terrors sowie dem Potsdamer Platz, bevor wir das Holocaust-Denkmal erreichen.

Weitere Informationen zum Mauerweg finden Sie hier.


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